Melanie Windl Kontaktzonen 2026

Melanie Windl Kontaktzonen

Imaginierte Räume zwischen materieller Realität und geobiologischer Fragilität

Vernissage:
Sonntag, 17. Mai 2026, 11 Uhr
Orangerie Kirchberg an der Jagst

Ausstellungsdauer:
17. Mai bis 5. Juli 2026

Öffnungszeiten:
Sonn- und feiertags 14 – 17 Uhr
und nach Vereinbarung unter T.07954.8661

Melanie Windl arbeitet an der Schnittstelle von Geologie, Ökologie und Körperlichkeit. In Installationen und Assemblagen aus Papier und Bioplastik untersucht sie die wechselseitige Fragilität der Mensch-Natur-Beziehung, und den Raum, in dem sich diese Beziehung unter dem Druck der ökologischen Krise radikal neu konfiguriert.

Die eigens für die Orangerie geschaffene großformatige Wandinstallation „Kontaktzonen“ entfaltet sich als vielschichtige Struktur aus handgefertigtem Karton, selbst produziertem Biokunststoff und hybriden Fragmenten. Melanie Windl verdichtet und verschmelzt die synthetischen und organischen Materialien zu einem Geflecht aus pflanzenartigen Strukturen, steinschollenhaften Platten und fleischfarbenen Elementen. Fragilität offenbart sich als permanenter Zustand, Anpassung als kontinuierlicher Prozess und Permanenz als Narrativ menschlicher Sehnsucht.

Die Künstlerin studierte an der HBKsaar Freie Kunst (Meisterschülerin) sowie Klangkunst-Komposition an der HfM Mainz. Sie präsentiert ihre Arbeiten in internationalen Kunst- und Kulturkontexten.

Raum für Pflanzen
Melanie Windl, Kontaktzonen